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Kontakt und Informationen

Kostenlose, telefonische sozialrechtliche und psychologische Beratung

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Kraft der Musik

Veröffentlicht am

Inhalte der Musiktherapie berühren Themenbereiche wie:
Eigenaktivität der Betroffenen
• sich Einlassen und Kontrollieren
• das Erlebnis von Handlungskompetenz
• Gefühlserleben und Gefühlsausdruck
• Körpererfahrungen
• Irritierende emotionale und zwischenmenschliche Erfahrungen

Singen von vorkomponierten oder selbst geschriebenen Liedern
• Unterstützung in der Krankheitsverarbeitung
• soziale Interaktion
• emotionale Unterstützung
• Identitäts(re)konstruktion
• Verbesserung der Atemfunktion

Instrumentalimprovisation
• kommunikative Fähigkeiten
• Erweiterung der Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten
• motorische Verunsicherung

Aktive Musiktherapie kann die kreativen Fähigkeiten fördern und innere Balance schaffen.
Musik ist Teil unseres Lebens. Musik weckt Emotionen. Musik verbindet die Menschen. Nichts kann einen so schnell wieder in eine Gute-Laune-Stimmung versetzen, wie ein motivierender Song – egal ob Hard Rock oder Love Song.

Doch Musik kann weitaus mehr: Musiktherapie kann einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsbewältigung leisten, wie die Pilotstudie von Dr. Wolfgang Schmid zeigt. Mit Hilfe einer längerfristigen musiktherapeutischen Betreuung können sich Ängste und Depressionen von Betroffenen verringern lassen. Darüber hinaus kann die durch die Erkrankung verunsicherte Lebenssituation leichter akzeptiert werden.

Doch was ist Musiktherapie überhaupt und wie kann sie in der Krankheitsbewältigung unterstützen?

Begriffsdefinition
„Musiktherapie ist die bewusste und geplante Behandlung von Menschen insbesondere mit körperlichen, seelischen, intellektuellen und sozialen Störungen und Leidenszuständen“, so der Österreichische Berufsverband der MusiktherapeutInnen. „Ihr Ziel ist es, Symptome zu lindern oder zu beseitigen, behandlungsbedürftige Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Gesundheit zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen. Musiktherapeutische Behandlung findet innerhalb einer therapeutischen Beziehung statt. Musiktherapie steht in enger Beziehung zu anderen verwandten Wissenschaftsdisziplinen wie Psychotherapie, Psychologie, Medizin, Musikwissenschaft und Pädagogik.“

Unterstützung in der Krankheitsbewältigung
Jeder Mensch hat – neben einer guten medizinischen Versorgung im Krankheitsfall – auch soziale und emotionale Bedürfnisse. Die
Musiktherapie kann einen wichtigen Beitrag zur psychischen und emotionalen Befindlichkeit von Menschen mit MS beitragen und damit den Umgang mit der Krankheit maßgeblich beeinflussen.

Musiktherapie hat im Bereich der Akutneurologie, Intensivmedizin und neurologischen Rehabilitation an Bedeutung gewonnen. In der Praxis werden verschiedene musiktherapeutische Ansätze angewandt, wobei die Eigenaktivität eine zentrale Rolle spielt.

Suchen Sie eine MusiktherapeutIn in Ihrem Bundesland? Dann klicken Sie auf www.oebm.org (Österreichischer Berufsverband der MusiktherapeutInnen) oder fragen Sie nach einem entsprechenden Angebot in den MS-Rehakliniken.

 

Quellen:
Auszug aus Schmid, W: „Swing in my brain“, Ulm, 2004
MSeitenweise 02/2013

Re-Cl.-Datum: 02/2020, AT2002794979


, Veröffentlicht in: PatientInnen, Angehörige
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