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Symptome erkennen

Veröffentlicht am

Der Übergang von einer RRMS zu einer SPMS verläuft in der Regel schleichend und lässt sich daher am besten rückblickend erkennen.

Ihr behandelnder Arzt wird dabei auf die folgenden wichtigsten Symptome achten:

  • Gehfähigkeit
  • Kognitive Beeinträchtigungen
  • Fatigue und Depression
  • Motorik

Gehfähigkeit:

Auch eine Veränderung Ihrer Gehfähigkeit kann ein Hinweis dafür sein, dass sich Ihre MS verändert. Um das Gespräch bei Ihrem Arzt gezielt vorzubereiten, empfehlen wir Ihnen,sich schon einmal mit den folgenden Fragestellungen zu beschäftigen:

  • Hatten Sie über die vergangenen Monate verstärkt Schwierigkeiten zu laufen?
  • Hat Ihre Laufgeschwindigkeit nachgelassen?
  • Bemerken Sie Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten?
  • Können Sie bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausführen?
  • Tauchen bei Ihnen vermehrt Muskelkrämpfe auf?

Kognition:

“Kognitive Defizite“ können Sie unter anderem in den folgenden Bereichen an sich selbst beobachten:

  • Informationsverarbeitung (z. B. Lerngeschwindigkeit und Auffassungsgeschwindigkeit)
  • Aufmerksamkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Arbeitsgedächtnis (Erinnerungsvermögen)
  • Multitasking

Um das Gespräch bei Ihrem Arzt gezielt vorzubereiten, empfehlen wir Ihnen, sich schon einmal mit den folgenden Fragestellungen zu beschäftigen:

  • Gab es in letzter Zeit Situationen, in denen Sie vergesslicher als sonst waren?
  • Können Sie bei sich eine kürzere Konzentrationsspanne als gewohnt beobachten?
  • Fällt es Ihnen zunehmend schwer, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen?
  • Haben Sie stärker als sonst Probleme damit, sich an Worte zu erinnern?
  • Geht Ihnen die tägliche Arbeit noch so leicht von der Hand wie früher?
  • Sind Sie aufgrund Ihrer Erkrankung häufiger nicht in der Lage zu arbeiten?

Fatigue und Depression

Auch auf diese Bereiche wird Ihr behandelnder Arzt achten, denn eine Veränderung dieser Symptome kann auch auf eine Veränderung Ihrer Verlaufsform hindeuten. Helfen Sie das Gespräch vorzubereiten, indem Sie sich mit den folgenden Fragestellungen vertraut machen:

  • Haben Sie Schwierigkeiten beim Erledigen alltäglicher Aufgaben im Haushalt oder auf der Arbeit?
  • Bemerken Sie Probleme beim Ein- bzw. Durchschlafen?
  • Sind Sie bereits nach dem Erwachen erschöpft?
  • Plagt Sie tagsüber wiederholt Müdigkeit?

Motorik

Eine zunehmende Einschränkung Ihrer Motorik und Feinmotorik kann auch darauf hindeuten, dass sich Ihre MS verändert. Stellen Sie sich die folgenden Fragen zur Selbsteinschätzung:

  • Bemerken Sie neu aufgetretene Koordinationsprobleme?
  • Lässt Ihre Bewegungsfertigkeit nach?
  • Haben Sie Schwierigkeiten, die Balance zu halten?

Tipps für das Gespräch mit Ihnen vertrauten Personen

Sie möchten gerne mit Ihnen vertrauten Menschen besprechen, ob sie in den letzten 6 bis 12 Monaten Veränderungen bei Ihnen bemerkt haben? Fragen Sie nach, ob Ihre Bekannten:

  • Veränderungen in Ihrer Stimmung bemerken,
  • beobachten, dass Sie öfter mal soziale Aktivitäten ausfallen lassen,
  • hin und wieder bemerken, dass Sie vergesslicher werden (Geburtstage, Namen …),
  • finden, dass Sie sich schlechter bewegen können.

Schreiben Sie sich am Besten auf, was Ihnen geantwortet wird, dann können Sie die Informationen zum nächsten Arztgespräch mitnehmen.

Auszug aus der Broschüre: „Symptome erkennen, SPMS im Fokus“, NVS DE: Stand 01/2020, 1076584


, , Veröffentlicht in: PatientInnen, Angehörige
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